Selko TOXO HP-R

Bekämpfe Mykotoxine für eine höhere Futtereffizienz und bessere Milchqualität

Die Kontamination von Milchviehrationen mit neu auftretenden Mykotoxinen stellt eine echte Herausforderung für dich und deine Herde dar: Sie beeinträchtigt die Futtereffizienz und die Milchleistung deiner Kühe. Selko TOXO HP-R hilft dir dabei, Mykotoxine effektiv zu binden, stärkt gleichzeitig die Darmbarriere und reduziert systemische Entzündungen. Das Ergebnis:

  • Die Kühe nehmen mehr Trockenmasse auf
  • Die tägliche Milchleistung steigt um bis zu 1,88 kg ECM
  • Die Milch eignet sich besser für die Käseproduktion

Integriere Selko TOXO HP-R in dein Mykotoxin-Management und sichere so die Gesundheit und Leistungsfähigkeit deiner Herde. Lade jetzt unsere Produktbroschüre herunter und erfahre mehr über ein effektives Mykotoxin-Management.

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Neu auftretende Mykotoxine beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit der Kühe

Neue Mykotoxine treten zunehmend in der Milchviehfütterung auf. Futtermitteluntersuchungen zeigen: In nahezu allen Futterproben für Milchkühe ist mindestens ein Mykotoxin nachweisbar. Diese neu auftretenden Mykotoxine können die Pansenfunktion und die Darmgesundheit deiner Kühe negativ beeinflussen – und damit direkt die Leistung der Herde einschränken. Ein wirksames Mykotoxin-Management sollte deshalb mehr leisten, als nur Mykotoxine im Pansen zu binden. Es sollte dabei unterstützen, die Aufnahme von Mykotoxinen in den Blutkreislauf zu reduzieren und gleichzeitig systemischen Entzündungen entgegenzuwirken, die durch eine Mykotoxinbelastung entstehen können.

So minimierst du die negativen Auswirkungen neu auftretender Mykotoxine auf die Leistung der Herde

Ein wirksames Mykotoxin-Management sollte mehrere Bausteine umfassen:

  • Identifiziere frühzeitig kontaminierte Futtermittel der Kühe
  • Setze auf gezielte Maßnahmen im Pflanzenbau, um das Wachstum von Schimmelpilzen zu reduzieren - sowohl auf dem Feld als auch während der Lagerung
  • Nutze Schimmelhemmstoffe und Silierzusätze während der Silierung
  • Setze Schimmelhemmstoffe wie Selko TMR ein und trage sie nach dem Anschnitt direkt auf die Silageoberfläche auf
  • Verwende Mykotoxin-Managementprodukte für Milchkühe, wenn sich eine Belastung der Futtermittel nicht vollständig vermeiden lässt. So kannst du dazu beitragen, dass deine Herde trotz Mykotoxinbelastung unterstützt wird und ihr Leistungspotenzial bestmöglich ausschöpfen kann.
Erkennung von Schimmelstellen in der Silage

Selko TOXO HP-R

Selko TOXO HP-R enthält Bentonit, einen Mykotoxinbinder mit mindestens 50 % Smektit, der über eine starke Bindungskapazität für Aflatoxine, Ergotalkaloide und Endotoxine (LPS) verfügt. Zusätzlich enthält es Hefezellwand-Fraktionen, die die Darmbarrierefunktion von Milchkühen stimulieren, gereinigte β-Glucane, die die Immunfunktion verbessern, sowie Antioxidantien, die die Auswirkungen systemischer Entzündungen bei Milchkühen reduzieren. Neben der Bindung von Mykotoxinen verbessert Selko TOXO HP-R auch die Pansen- und Darmgesundheit, stärkt das Immunsystem und reduziert oxidativen Stress.

Anwendung

Selko TOXO HP-R für Wiederkäuer wird als trockenes Pulver angeboten. Die empfohlene Dosierung richtet sich nach dem Mykotoxingehalt in der Kuhration und liegt bei 20 bis 60 g pro Tier und Tag:

  • Bei niedriger Mykotoxinbelastung: 20 g
  • Bei mittlerer Mykotoxinbelastung: 40 g
  • Bei hoher Mykotoxinbelastung: 60 g

Studie zur Wirksamkeit von Selko TOXO HP-R bei Milchkühen unter Belastung mit den Fusarium-Mykotoxinen ZEA, DON und FUM

Studiendesign und Methodik

Über die negativen Auswirkungen der häufig vorkommenden Konzentrationen von Fusarium-Mykotoxinen auf die Leistungsfähigkeit von Milchkühen ist bislang nur wenig bekannt - insbesondere nach einer längeren Expositionsdauer gegenüber mykotoxinbelastetem Futter. Eine Studie wurde von Professor Gallo von der Universität Piacenza in Italien durchgeführt, in der die Wirksamkeit von Selko TOXO HP-R gegenüber drei verschiedenen Fusarium-Mykotoxinen bei Milchkühen untersucht wurde. Insgesamt wurden 31 laktierende Holstein-Kühe einbezogen und über einen Zeitraum von 54 Tagen den drei verschiedenen Fusarium-Mykotoxinen ausgesetzt. Dabei gab es drei Versuchsgruppen: eine mit niedriger Belastung, eine mit hoher Belastung und eine Gruppe mit hoher Belastung, die zusätzlich mit Selko TOXO HP-R behandelt wurde:

  • Negative Kontrollgruppe: TMR mit niedrigen Gehalten an DON, ZEA und FUM, bei 284,5, 43,2 bzw. 129,6 µg/kg Trockenmasse
  • Positive Kontrollgruppe: TMR mit hohen Gehalten an DON, ZEA und FUM, bei 1021,0, 196,8 bzw. 238,4 µg/kg Trockenmasse
  • Selko TOXO HP-R Gruppe: TMR ebenfalls mit hohen Gehalten an DON, ZEA und FB bei 1009,6, 248,5 bzw. 241,7 µg/kg sowie ergänzt mit 100 g/Kuh/Tag Selko TOXO HP-R

Zwischen den drei Gruppen wurden die Trockenmasseaufnahme, die Milchleistung sowie die Inhaltsstoffe der Milch verglichen. Zur Bewertung der Eignung der Milch für die Käseproduktion wurden zusätzlich die Gerinnungseigenschaften gemessen, darunter die Labgerinnungszeit, die Gallertfestigkeit sowie die Festigkeit der Gallerte 30 Minuten nach Enzymzugabe.

  • Ergebnisse: Trockenmasseaufnahme der Kühe

    Eine Belastung des Futters mit hohen Konzentrationen an Fusarium-Mykotoxinen führte zu einer verminderten Trockenmasseaufnahme der Milchkühe (siehe Abbildung 1). Der Einsatz von Selko TOXO HP-R bewirkte dagegen eine Steigerung der Trockenmasseaufnahme – sowohl im Vergleich zu Kühen, die niedrigen als auch zu Kühen, die hohen Konzentrationen an Fusarium-Mykotoxinen ausgesetzt waren.

  • Abbildung 1: Trockenmasseaufnahme (DMI) der Milchkühe, dargestellt als prozentualer Anteil bezogen auf das Ausgangskörpergewicht, bei einer Ration mit niedriger Mykotoxinbelastung (Negative controls), bei einer Ration mit hoher Mykotoxinbelastung (Mycotoxin group) sowie bei Kühen mit hoher Mykotoxinbelastung in Kombination mit Selko TOXO HP-R.

     

  • Ergebnisse: Wiederkauzeit der Kühe

    Die Wiederkauzeit der Milchkühe ist ein wichtiger Indikator für die Funktion des Pansens. Eine Belastung des Futters mit hohen Gehalten an ZEA-, DON- und FUM-Mykotoxinen führte zu einer Reduzierung der Wiederkauzeit bei den in der Studie untersuchten Kühen (siehe Abbildung 2). Der Einsatz von Selko TOXO HP-R führte hingegen zu einer Verlängerung der Wiederkauzeit - sowohl im Vergleich zu Kühen, die niedrigen als auch zu Kühen, die hohen Gehalten an ZEA-, DON- und FUM-Mykotoxinen ausgesetzt waren.

  • Abbildung 2: Wiederkauzeit von Milchkühen in Minuten pro Tag bei negativer Kontrollgruppe (negative controls), positiver Kontrollgruppe (Mycotoxin group) sowie bei Kühen mit hoher Mykotoxinbelastung in Kombination mit Selko TOXO HP-R.

  • Ergebnisse: Milchleistung und Milchqualität für die Käseproduktion

    Die Produktion energie-korrigierter Milch (ECM) war bei Milchkühen, die mit hohen Gehalten an Fusarium-Mykotoxinen gefüttert wurden, im Vergleich zu Kühen der negativen Kontrollgruppe mit niedriger Mykotoxinbelastung reduziert. Kühe, die mit Selko TOXO HP-R gefüttert wurden, produzierten hingegen mehr Milch - sowohl im Vergleich zu Kühen mit niedriger als auch zu Kühen mit hoher Mykotoxinbelastung (siehe Abbildung 3).

    In Bezug auf die Milchqualität zeigte sich, dass der Milchfettgehalt bei Kühen der negativen Kontrollgruppe (niedrige Mykotoxinbelastung) tendenziell niedriger war als bei Kühen mit hoher Mykotoxinbelastung sowie bei Kühen, die mit Selko TOXO HP-R behandelt wurden (3,52 % vs. 3,74 % bzw. 3,80 %).

    Die Gerinnungseigenschaften der Milch von Kühen, die mit Selko TOXO HP-R behandelt wurden, waren vergleichbar mit denen von Kühen, die niedrigen Mykotoxinbelastungen ausgesetzt waren und gleichzeitig verbessert im Vergleich zu Kühen mit hohen Mykotoxinbelastungen.

  • Abbildung 3: Produktion energie-korrigierter Milch (ECM) bei Milchkühen mit niedrigen Gehalten an Fusarium-Mykotoxinen (negative controls), bei Milchkühen mit hohen Gehalten an Fusarium-Mykotoxinen (Mycotoxin group) sowie bei Milchkühen mit hoher Mykotoxinbelastung in Kombination mit Selko TOXO HP-R für Wiederkäuer.

Fazit der Studie mit Selko TOXO HP-R bei Kühen

Selko TOXO HP-R reduzierte die negativen Auswirkungen einer Belastung der Kühe mit hohen Gehalten an Deoxynivalenol (DON), Zearalenon (ZEA) und Fumonisinen (FUM). Der Einsatz von Selko TOXO HP-R führte zu einer erhöhten Trockenmasseaufnahme (DMI) sowie zu einer verlängerten Wiederkauzeit - ein Hinweis auf eine verbesserte Pansenfunktion der Tiere in der Studie. Darüber hinaus minderte Selko TOXO HP-R die negativen Effekte der Mykotoxinbelastung auf die Milchleistung. Die Behandlung der Kühe mit Selko TOXO HP-R erhöhte die Produktion energie-korrigierter Milch (ECM) um 1,88 Liter pro Kuh und Tag. Auch die negativen Auswirkungen von Fusarium-Mykotoxinen auf die Eignung der Milch für die Käseproduktion konnten durch Selko TOXO HP-R reduziert werden.


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Vorderseite und Mittelseite in der Selko TOXO HP-R Produktbroschüre

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