Unser Ansatz: Mineralstoffversorgung neu gedacht
Das F&E‑Team (Forschung & Entwicklung) von Trouw Nutrition hat ein wissenschaftlich fundiertes Modell entwickelt, das sowohl die minimalen als auch die maximal empfohlenen Mengen an Spurenelementen in der Ration definiert. Dabei berücksichtigen wir nicht nur die Ration und das Grundfutter, sondern auch die Leistung des Tieres – und vor allem seine Fähigkeit, die Mineralstoffaufnahme je nach Angebot selbst zu regulieren. Bekommt die Kuh mehr Mineralstoffe supplementiert, reduziert sie die Aufnahme; bekommt sie weniger, erhöht sie diese gezielt, um ihren Bedarf zu decken. Dieses Modell ermöglicht eine deutlich präzisere Mineralstoffergänzung: Es optimiert die Versorgung für Gesundheit und Leistung und reduziert gleichzeitig das Risiko ineffizienter oder sogar schädlicher Überversorgung.

Quelle: Trouw Nutrition F&E
Lese den ganzen Artikel hier: Übersicht: Homöostatische Grenzen zur Nahrungsversorgung von Zn, Cu und Mn bei Rindern – ScienceDirect
Mineralstoffe gezielt ausbalancieren – für Gesundheit, Leistung und Nachhaltigkeit
Eine optimale Mineralstoffversorgung beginnt damit, alle Bestandteile der Mineralstoffformulierung im Blick zu behalten. Mengenelemente wie Calcium, Magnesium, Phosphor und Natrium bilden den größten Anteil eines Mineralfutters – und ihre richtige Dosierung ist entscheidend.
Eine Unterversorgung kann schwerwiegende Folgen haben, etwa Milchfieber oder Weidetetanie. Zwar ist das Risiko einer Toxizität bei einer Überversorgung meist geringer, doch kann sie dennoch relevante Störungen verursachen und sollte unbedingt vermieden werden. Eine übermäßige Zufuhr von Calcium kann zum Beispiel die Aufnahme wichtiger Spurenelemente wie Zink und Selen vermindern. Überschüsse an Phosphor können den Calciumstoffwechsel beeinträchtigen, und da Phosphor vom Tier nicht gespeichert werden kann, werden sie ausgeschieden, belasten so die Umwelt – und verursachen unnötige Kosten, ohne das Tier zu unterstützen.
Neben Mengenelementen spielen auch Spurenelemente eine zentrale Rolle. Sie werden nur in winzigen Mengen benötigt, sind aber unverzichtbar für Gesundheit, Leistung und Stoffwechselprozesse. Eine ausgewogene Versorgung ist daher essenziell. Erfahre hier mehr darüber, warum die richtige Balance an Spurenelementen so wichtig ist – und welche Risiken eine Überversorgung mit sich bringt.
Drei wichtige Schritte für eine optimale Mineralstoffergänzung:
Den gesamten Mineralstoffbedarf der Herde wirklich verstehen
- Die Richtlinien von NASEM (2021) und GfE (2023) für Milchkühe dienen als Maßstab für die Erstellung von Futterrationen, die den spezifischen Bedürfnissen von laktierenden und nicht‑laktierenden Kühen gerecht werden. Wichtig ist dabei zu beachten, dass die Richtlinien auf dem Gesamtfutterration basieren.
- Faktoren wie erhöhte Zellzahlen, Fruchtbarkeitsprobleme oder eine gestörte Pansenfunktion liefern wertvolle Hinweise für die optimale Mineralstoffergänzung. Diese Aspekte können gezielt in die Empfehlung einfließen, um das für die Herde bestmögliche Mineralfutter auszuwählen.
- Einige Menge- und Spurenelemente sind über das Blut kontrollierbar, beispielsweise Phosphor, Magnesium und Selen. Dies sollte mit dem Hoftierarzt besprochen werden.
Ermittele das Mineralstoffniveau in der Grundration
- Eine Mineralstoffanalyse des Grundfutters ist ein hilfreiches Instrument zur Bewertung der Mineralstoffversorgung in der Grundration. Die Analyse kann aufzeigen, ob es möglicherweise zu Wechselwirkungen oder antagonistischen Effekten zwischen Mineralstoffen kommt und schafft damit die Basis für eine stabile, ausgewogene Versorgung.
- Berücksichtige die verschiedenen Fütterungsgruppen auf dem Betrieb, um die am besten geeigneten Mineralstoffergänzungen für die gesamte Herde auszuwählen. Wenn es unterschiedliche Gruppen laktierender Kühe gibt, ist es wichtig, die jeweiligen Fütterungsregime zu beachten, um eine passende Supplementierung sicherzustellen.
Den Mineralstoffbedarf mit Maxcare Mineralfutter optimal abdecken
- Mit einem Mineralfutter, das nach den Responsible‑Minerals‑Konzept entwickelt wurde, setzt du auf ein Produkt, das nach neuesten wissenschaftlichen Anforderungen formuliert ist und ausschließlich hochwertige Rohstoffe nutzt. Selko IntelliBond Spurenelemente unterstützen eine maximale Leistung und tragen gleichzeitig dazu bei, die Umweltbelastung zu reduzieren. Das ganzheitlich abgestimmte Mineralfutterkonzept sorgt für eine ausgewogene, bedarfsgerechte Versorgung der Herde – zuverlässig, effizient und nachhaltig. Erfahre hier mehr über unser Maxcare-Mineralfuttersortiment
Wie eine optimierte Mineralstoffstrategie deinen Betrieb voranbringt
Eine ausgewogene Mineralstoffversorgung und der Einsatz hochwertiger Spurenelementquellen bieten deinem Betrieb spürbare Vorteile:
- Niedrigere Futterkosten durch gezieltere, bedarfsgerechte Ergänzung
- Bessere Tiergesundheit und höhere Leistungsfähigkeit deiner Herde
- Weniger Verluste und geringere Umweltbelastung
- Hochwertige Quellen wie Selko IntelliBond steigern Effizienz, Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit zusätzlich
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Pansen
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Eine ausgewogene Ergänzung von Spurenelementen in Kombination mit Selko IntelliBond kann zur Aufrechterhaltung einer optimalen Pansenfunktion beitragen. Durch die geringere Menge frei verfügbarer Metallionen wird das Risiko unerwünschter Reaktionen mit Futterbestandteilen oder anderen Mineralstoffen deutlich reduziert. Dank ihrer niedrigen Löslichkeit im Pansen helfen Selko IntelliBond Spurenelemente dabei, Leistung, Futtereffizienz und Nachhaltigkeit zu unterstützen.
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Futteraufnahme
- Die geringe Löslichkeit der IntelliBond‑Hydroxy‑Spurenelemente bei neutralem pH-Wert führt dazu, dass die Spurenelemente weniger mit anderen Futterbestandteilen interagieren.
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Gülle
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Eine gezielt ausbalancierte Versorgung mit Mengenelementen sowie der Einsatz von Selko IntelliBond Hydroxy‑Spurenelementen reduziert Mineralstoffverluste über die Ausscheidung deutlich und senkt damit messbar die Umweltbelastung. Gleichzeitig lässt sich der CO₂‑Fußabdruck der Milchproduktion um bis zu 2 % pro kg ECM verringern – ein sichtbarer Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit auf dem Betrieb.
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Euter
- Die Fütterung von Selko IntelliBond verbessert die Milchleistung und liefert einen starken ROI – bis zu 15:1 allein durch Leistungszuwächse. Berücksichtigt man zusätzlich Gesundheit, Fruchtbarkeit, weniger Abgänge und niedrigere CO₂‑Emissionen, fällt der wirtschaftliche Nutzen noch höher aus.
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Darm
- Die Aufnahme vieler Mineralstoffe bei Milchkühen ist ein präzise geregelter biologischer Prozess. Eine optimal ausbalancierte Mineralstoffversorgung nutzt die natürliche Fähigkeit des Tieres, die Absorption bedarfsgerecht zu steuern – und steigert damit die Effizienz der Mineralstoffverwertung im gesamten Organismus.
Nachhaltigkeit steigern durch intelligente Mineralstoffversorgung
Eine nachhaltige Mineralstoffstrategie beginnt damit, Quellen und Mengen genau zu prüfen. So lässt sich eine Überversorgung vermeiden – und damit unnötige, umweltbelastende Ausscheidungen.
Phosphor ist essenziell für Energiestoffwechsel, Knochengesundheit und weitere Körperfunktionen. Eine bedarfsgerechte Versorgung ist daher unverzichtbar. Bei Überversorgung wird der Überschuss ausgeschieden – mit dem Risiko einer Gewässerbelastung und Eutrophierung. Ein verantwortungsbewusstes Mengenelemente‑Management hilft, dieses Risiko zu reduzieren.
Bei den Scope‑3‑Emissionen zeigt sich das Potenzial klar: In einem Rechenbeispiel führte die Umstellung eines Basisminerals gemäß Responsible‑Minerals‑Leitlinien zu einer Reduktion von 89 kg CO₂‑Äquivalenten pro Tonne. Hochgerechnet auf den Jahresverbrauch eines Betriebs und den gesamten Lieferpool ergibt sich daraus ein spürbarer Nachhaltigkeitseffekt – ganz ohne Änderungen am Betriebsablauf.
Selko IntelliBond war die erste Spurenelementquelle mit einem unabhängigen Life‑Cycle‑Assessment (LCA), das eine Reduktion der Kohlenstoffintensität der Milchproduktion um 1,5–2,0 % pro kg ECM belegt.
Für eine zukunftsfähige Mineralstrategie ist es entscheidend, alle Mineralstoffe und Vitamine im Blick zu behalten – mit IntelliBond Spurenelementen als wichtigem Baustein einer modernen, effizienten und nachhaltigen Versorgung.
Nachhaltigkeitseffekte einer modernen Mineralstoffversorgung
Ein präzises Mineralstoffmanagement sorgt dafür, dass Mengen und Quellen passend gewählt werden. Auf diese Weise werden Überversorgungen und damit verbundene Umweltbelastungen vermieden.
Auch wenn Mineralstoffe nur einen kleinen Anteil der Gesamtration ausmachen, können bereits kleine Anpassungen – etwa an Quelle oder Einsatzmenge – die Emissionen eines Betriebs spürbar reduzieren. Die Aktualisierung des Mineralfuttersorte ist daher ein einfacher, schnell umsetzbarer Schritt, um die Effizienz des gesamten Produktionssystems zu verbessern.
Die Selko IntelliBond‑Hydroxy‑Spurenelemente sind in unserem Maxcare Mineralfuttersortiment, in den Linien HLM, Profi & All-in-One, verfügbar.
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