Vollmilch- oder Kalbsmilchersatz?
- Early life nutrition
Das F&E‑Team (Forschung & Entwicklung) von Trouw Nutrition hat ein wissenschaftlich fundiertes Modell entwickelt, das sowohl die minimalen als auch die maximal empfohlenen Mengen an Spurenelementen in der Ration definiert. Dabei berücksichtigen wir nicht nur die Ration und das Grundfutter, sondern auch die Leistung des Tieres – und vor allem seine Fähigkeit, die Mineralstoffaufnahme je nach Angebot selbst zu regulieren. Bekommt die Kuh mehr Mineralstoffe supplementiert, reduziert sie die Aufnahme; bekommt sie weniger, erhöht sie diese gezielt, um ihren Bedarf zu decken. Dieses Modell ermöglicht eine deutlich präzisere Mineralstoffergänzung: Es optimiert die Versorgung für Gesundheit und Leistung und reduziert gleichzeitig das Risiko ineffizienter oder sogar schädlicher Überversorgung.

Quelle: Trouw Nutrition F&E
Lese den ganzen Artikel hier: Übersicht: Homöostatische Grenzen zur Nahrungsversorgung von Zn, Cu und Mn bei Rindern – ScienceDirect
Eine optimale Mineralstoffversorgung beginnt damit, alle Bestandteile der Mineralstoffformulierung im Blick zu behalten. Mengenelemente wie Calcium, Magnesium, Phosphor und Natrium bilden den größten Anteil eines Mineralfutters – und ihre richtige Dosierung ist entscheidend.
Eine Unterversorgung kann schwerwiegende Folgen haben, etwa Milchfieber oder Weidetetanie. Zwar ist das Risiko einer Toxizität bei einer Überversorgung meist geringer, doch kann sie dennoch relevante Störungen verursachen und sollte unbedingt vermieden werden. Eine übermäßige Zufuhr von Calcium kann zum Beispiel die Aufnahme wichtiger Spurenelemente wie Zink und Selen vermindern. Überschüsse an Phosphor können den Calciumstoffwechsel beeinträchtigen, und da Phosphor vom Tier nicht gespeichert werden kann, werden sie ausgeschieden, belasten so die Umwelt – und verursachen unnötige Kosten, ohne das Tier zu unterstützen.
Neben Mengenelementen spielen auch Spurenelemente eine zentrale Rolle. Sie werden nur in winzigen Mengen benötigt, sind aber unverzichtbar für Gesundheit, Leistung und Stoffwechselprozesse. Eine ausgewogene Versorgung ist daher essenziell. Erfahre hier mehr darüber, warum die richtige Balance an Spurenelementen so wichtig ist – und welche Risiken eine Überversorgung mit sich bringt.
Eine ausgewogene Mineralstoffversorgung und der Einsatz hochwertiger Spurenelementquellen bieten deinem Betrieb spürbare Vorteile:
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Eine ausgewogene Ergänzung von Spurenelementen in Kombination mit Selko IntelliBond kann zur Aufrechterhaltung einer optimalen Pansenfunktion beitragen. Durch die geringere Menge frei verfügbarer Metallionen wird das Risiko unerwünschter Reaktionen mit Futterbestandteilen oder anderen Mineralstoffen deutlich reduziert. Dank ihrer niedrigen Löslichkeit im Pansen helfen Selko IntelliBond Spurenelemente dabei, Leistung, Futtereffizienz und Nachhaltigkeit zu unterstützen.
Eine gezielt ausbalancierte Versorgung mit Mengenelementen sowie der Einsatz von Selko IntelliBond Hydroxy‑Spurenelementen reduziert Mineralstoffverluste über die Ausscheidung deutlich und senkt damit messbar die Umweltbelastung. Gleichzeitig lässt sich der CO₂‑Fußabdruck der Milchproduktion um bis zu 2 % pro kg ECM verringern – ein sichtbarer Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit auf dem Betrieb.
Eine nachhaltige Mineralstoffstrategie beginnt damit, Quellen und Mengen genau zu prüfen. So lässt sich eine Überversorgung vermeiden – und damit unnötige, umweltbelastende Ausscheidungen.
Phosphor ist essenziell für Energiestoffwechsel, Knochengesundheit und weitere Körperfunktionen. Eine bedarfsgerechte Versorgung ist daher unverzichtbar. Bei Überversorgung wird der Überschuss ausgeschieden – mit dem Risiko einer Gewässerbelastung und Eutrophierung. Ein verantwortungsbewusstes Mengenelemente‑Management hilft, dieses Risiko zu reduzieren.
Bei den Scope‑3‑Emissionen zeigt sich das Potenzial klar: In einem Rechenbeispiel führte die Umstellung eines Basisminerals gemäß Responsible‑Minerals‑Leitlinien zu einer Reduktion von 89 kg CO₂‑Äquivalenten pro Tonne. Hochgerechnet auf den Jahresverbrauch eines Betriebs und den gesamten Lieferpool ergibt sich daraus ein spürbarer Nachhaltigkeitseffekt – ganz ohne Änderungen am Betriebsablauf.
Selko IntelliBond war die erste Spurenelementquelle mit einem unabhängigen Life‑Cycle‑Assessment (LCA), das eine Reduktion der Kohlenstoffintensität der Milchproduktion um 1,5–2,0 % pro kg ECM belegt.
Für eine zukunftsfähige Mineralstrategie ist es entscheidend, alle Mineralstoffe und Vitamine im Blick zu behalten – mit IntelliBond Spurenelementen als wichtigem Baustein einer modernen, effizienten und nachhaltigen Versorgung.
Ein präzises Mineralstoffmanagement sorgt dafür, dass Mengen und Quellen passend gewählt werden. Auf diese Weise werden Überversorgungen und damit verbundene Umweltbelastungen vermieden.
Auch wenn Mineralstoffe nur einen kleinen Anteil der Gesamtration ausmachen, können bereits kleine Anpassungen – etwa an Quelle oder Einsatzmenge – die Emissionen eines Betriebs spürbar reduzieren. Die Aktualisierung des Mineralfuttersorte ist daher ein einfacher, schnell umsetzbarer Schritt, um die Effizienz des gesamten Produktionssystems zu verbessern.